05. August 2022

Wenn einer eine Reise tut….

Das war eine spannende Sache. Unsere Geschäftsführerin, Dr. Eva Sodeik-Zecha und ich besuchten die Elfenbeinküste, genauer: psychiatrische Einrichtungen in Korhogo und Bouaké. Mit uns zwei Fotografen, Roland Marske und Michael Lieder, die bereit waren, für „Gotteslohn“ professionelles Bildmaterial zu erstellen.

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25. Juli 2022

Freudiges Wiedersehen in Belleville

Die Journalistin Rita Dro und die Patientin Irène Kouakou sind alte Bekannte. Mit einer herzlichen Umarmung feiern sie nach sieben Jahren ihr Wiedersehen im Reha-Zentrum der Association St. Camille.

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10. Juni 2022

„… und gleich folgt der nächste Streich!“

Nach dem erfolgreichen und spannenden Einsatz auf dem Katholikentag im Stuttgart steht nun bereits die nächste Veranstaltung an:

Wir laden ganz herzlich ein zur Präsentation des Film „Die Krankheit der Dämonen“ am Mittwoch, 15. Juni um 18 Uhr.
Wo? Im Traumpalast in Biberach, Saal Polaris.

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25. März 2022

Wie kann ich bei meiner Arbeit glücklich bleiben?

Die Arbeit mit Menschen, die an einer psychischen Erkrankung leiden, ist eine bereichernde und befriedigende Tätigkeit. Es gibt jedoch immer wieder schwierige oder komplexe Situationen, die moralisch erschöpfen und die Freude an der Arbeit mindern können. Unsere aktuelle Fortbildung für Partnerzentren greift dieses Thema auf:

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17. Dezember 2021

Große Ehre und große Herausforderungen

Wir gratulieren der Association SAULER, unserer Partnerorganisation in Ouahigouya, zum „Großen Preis“: Der ‚Grand Prix du meilleur engagement citoyen 2021‘ wird jährlich für besonderes bürgerschaftliches Engagement durch den Innenminister von Burkina Faso verliehen – und den hat sich SAULER mit seinem unermüdlichen Einsatz wirklich verdient!

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02. Dezember 2021

Heißer Herbst in Sachen Lobbyarbeit für psychisch Kranke

Unsere Partner in Westafrika haben die letzten zwei Monate richtig Druck auf ihre Regierungen, die Behördenvertreter vor Ort und fachliche Institutionen aufgebaut: Sie müssen sich mehr für die Situation psychisch kranker Menschen einsetzen und die Arbeit der privaten Akteure besser unterstützen – politisch, personell und natürlich auch finanziell!

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15. November 2021

In Gedenken an Margret Grimm

Wir trauern um Margret Grimm, die unseren Verein Kettenmenschen / Freundeskreis St. Camille e.V. 2003 mitbegründet, unterstützt und maßgeblich mitgestaltet hat. Sie hat damit ihr großes Herz auch für die psychisch Kranken in Westafrika geöffnet und uns in unserer Arbeit bestärkt.

Wir gedenken ihr im Wissen, dass damit eine starke, kluge, sozial engagierte und anerkannte Frau ihre letzte Reise angetreten hat.
Sie wird uns fehlen.

Für den Vorstand der Freunde von St. Camille:

Rudolf Hausmann – Vorsitzender
Dr. Petra Zimmermann-Steinhart
Reinhold Eisenhut
Dr. Eva Sodeik-Zecha – Geschäftsführerin

26. Oktober 2021

Von Spinnennetzen und strategischer Planung

Germain aus Bondoukou ist verunsichert, worum es in der Fortbildung „Organisationsentwicklung“ vom 28.-30. September in Korhogo geht. Tatsächlich ein ungewohntes Thema für unsere Partnerorganisationen: 3 Tage kümmern sie sich nicht um ihre Patient/innen, sondern befassen sich intensiv mit ihrer eigenen Struktur:

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24. September 2021

Sommer, Sonne? Regen!

Der verregnete Sommer 2021 war für Deutschland vielfach Anlass zum Jammern, bis hin zur Überschwemmungskatastrophe im Ahrtal. Für Westafrika ist der üppige Regenfall diesen Jahres jedoch ein Segen: die lebenswichtige Ernte in der Regenzeit versorgt nicht nur die bäuerlichen Haushalte, sondern auch die meisten unserer Partnerzentren mit notwendigen Lebensmitteln.

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16. September 2021

Von großer Verzweiflung und kleinen Wundern

So könnte die Geschichte des jungen Alidou (Name geändert) aus Bobo-Dioulasso in Burkina Faso zusammengefasst werden. Der heute 20-Jährige erkrankte vor einigen Jahren an einer schweren Psychose mit Halluzinationen und Wahnvorstellungen.

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13. August 2021

Ein anderes Leben ist möglich

Der Titel eines zweiseitigen Artikels in der nationalen Tageszeitung SIDWAYA beschreibt auf sehr anschauliche Weise das Leid, aber auch die mögliche Hilfe für psychisch erkrankte Menschen.

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02. August 2021

„Der Wechsel allein ist das Beständige“

Wir erleben gerade einen großen Wandel im Freundeskreis: der Gründer und aktiv treibende Kraft des Vereins und seit vielen Jahren im Vorstand, Wolfgang Bauer, zieht sich nach fast 19 Jahren aus der Vorstandsarbeit zurück. Er hat unglaublich viel bewirkt und bewegt, mit unendlicher Geduld und Energie viele Menschen aufgerüttelt, berührt und motiviert, sich des schwierigen Themas der psychischen Erkrankungen in Westafrika anzunehmen.

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12. Mai 2021

Hexerei und Hitze, was eine Mischung

Aber Marion Krieg ist vieles gewohnt. Die Reutlinger Sozialarbeiterin leitet eine viertägige Fortbildung in der burkinischen Hauptstadt Ouagadougou und dort hat es 42 Grad im Schatten. Sie ist für den Reutlinger Freundeskreis St. Camille/Kettenmenschen im Einsatz, zusammen mit dem burkinischen Soziologen Oumar Sangaré vom lokalen Büro der Christoffel Blindenmisison.

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Kein Halbgott in Weiß

Kein Halbgott in Weiß – aber für die Patienten von St. Camille in Bouaké sicher der wichtigste Mann in unserem Partnerzentrum: voilà Albert ! Der Fachkrankenpfleger für Psychiatrie ist eigentlich schon seit 2017 in Pension und könnte seinen wohlverdienten Ruhestand genießen.

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31. Januar 2021

Zugegeben, wir wurden allmählich sehr nervös

Zugegeben, wir wurden allmählich sehr nervös. Für eine starke Summe von 7500 Euro hatten wir im Herbst Psychopharmaka für unser Partnerzentrum in Korhogo, Elfenbeinküste, bestellt. Die NGO Apotheke „Action Medeor“ in Nordrhein-Westfalen hatte logistisch geholfen, und am 25.11. letzten Jahres brachte eine Frachtmaschine der Air Ghana die Palette mit Medikamenten nach Abidjan, der großen Küstenmetropole des Landes. Und dort, obwohl sie dringend in Korhogo benötigt wurde, von mehr als 1200 PatientInnen, blieb sie dann hängen. Im Lagerhaus des Zolls.

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18. Januar 2021

Lockdown in Ketten

Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Anliegen nicht mehr ganz alleine stehen. Ganz langsam, allmählich, findet die humanitäre Katastrophe der psychischen Erkrankungen in Afrika weltweit mehr Gehör. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW), die sonst die Gewaltverbrechen autokratischer Regimes untersucht, hat im vergangenen Jahr eine beeindruckende, verstörende Studie zur Kettenplage erarbeitet. Aber immer noch ist es ein weiter Weg bis auch die Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland und Europa dieses massenhafte Leid als wichtiges Thema begreift und sich des Problems annimmt. Das Bohren von Brunnen wird seit Langem gefördert, die Psychiatrie aber immer noch fast komplett ignoriert. Wir brauchen mehr Lobbyarbeit!

https://www.hrw.org/de/news/2021/01/18/lockdown-ketten