25. April 2019

Einführung einer modernen Generation an Psychopharmaka

Im April hielt Dr. Ulrich Walter eine zweitägige Schulung über die Einführung einer neuen Generation an Psychopharmaka, die bisher in der Elfenbeinküste und Burkina Faso noch nicht eingesetzt worden waren. Das Seminar fand in den Verwaltungsräumen unserer Partner von St.Camille in Bouaké (Elfenbeinküste) statt. Fachkrankenpfleger unseres Netzwerkes aus sieben Psychiatriezentren, die über zwei Länder verteilt sind, nahmen daran teil. Konkret ging es um Antidepressiva, Antipsychotika und ein Antiepileptikum. Medikamente, die bei ausgewählten Patienten eingesetzt werden sollten. Gemeinsames Ziel ist es, die Patienten, die mit heftigen Nebenwirkung auf die bisher vor Ort üblichen Medikamente reagieren, auf die neueren umzustellen. Besonders bei Schwangeren muss sorgfältig darauf geachtet werden, was verschrieben werden darf. Das größte Problem sind dabei die hohen Kosten. Die neueren Psychopharmaka sind um ein Vielfaches teurer als die älteren.

Wir suchen hierfür noch Spender! Bitte fragen Sie weitere Infos bei uns an.

25. März 2019

Regionale Fortbildung in Burkina Faso

Der Freundeskreis St. Camille e.V. konnte vom 10. bis 16. März 2019 eine erste regionale Fortbildungsveranstaltung für Mitarbeiter unserer psychiatrischen Partner-Zentren in der Elfenbeinküste und in Burkina Faso zum Thema „Ergotherapie mit psychisch Kranken“ durchführen. Die Sozialarbeiterin Marion Krieg, die in unserem Verein seit 2017 ehrenamtlich tätig ist, plante diese Fortbildung in enger Zusammenarbeit mit unserer Partnerorganisation in Burkina Faso, dem Centre Notre Dame de l’Espérance (CNDE). Es befindet sich in Bobo-Dioulasso, der zweitgrößten Stadt des Landes. Die 16 Teilnehmer, darunter Ärzte und Pflegepersonal, kamen aus drei psychiatrischen Zentren der Elfenbeinküste (aus Bondoukou, Korhogo und Bouaké) sowie aus zwei psychiatrischen Zentren in Burkina (Ouagadougou und Bobo-Dioulasso).

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25. Februar 2019

Die Weiterbildung als zentrales Thema

„Ich bin so froh, dass ihr euch des Themas Psychiatrie in Afrika angenommen habt“, sagte uns neulich ein Vertreter einer großen deutschen Hilfsorganisation. „Die Not dort ist groß – die psychiatrische Hilfe ist kulturell herausfordernd und schwierig.“

Ein Schlüssel zum Aufbau der Psychiatrie in Afrika ist die Weiterbildung. Was nutzt es, Gebäude zu bauen und Brunnen zu bohren, wenn es kein Personal gibt, um die Kranken menschlich und fachlich zu begleiten? Einer unserer Schwerpunkte dieses Jahr ist deshalb die Weiterbildung.

Ermöglicht wurde uns dies durch die Unterstützung von Marion Krieg, Bereichsleiterin der Gemeindepsychiatrischen Hilfen in Reutlingen, und Dr. Ulrich Walter, niedergelassener Psychiater und Neurologe in Fulda.