Unser Verein

Der Freundeskreis St. Camille/Kettenmenschen ist ein gemeinnütziger Verein, der seine Aktivitäten im Jahr 2003 begann und im Jahr 2005 in Reutlingen amtsgerichtlich eingetragen wurde. Er ist ein Zusammenschluss von Psychiatern unterschiedlicher Spezialisierungen, SozialarbeiterInnen, Ergotheurapeutinnen, Wirtschaftsfachleuten, Journalisten, Lehrern und Experten auf dem Feld der Entwicklungszusammenarbeit. Unser Sitz ist in Reutlingen, Baden-Württemberg. Unsere Mitglieder leben jedoch über ganz Deutschland verteilt. Wir sind überkonfessionell. Zu den Gründungsmitgliedern gehören der ZEIT-Reporter Wolfgang Bauer, die Reutlinger Ex-Stadträtin Margret Grimm, der Fotograf Andreas Lobe und der Notar Gerhard Steinhilper. Inzwischen ist auch der Verein für Sozialpsychiatrie (VSP) Mitglied. Unsere Arbeit wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit gefördert, finanziert sich aber hauptsächlich aus vielen, kleinen Einzelspenden.

Erster Vorsitzender
Wolfgang Bauer, Reporter der Chefredaktion der ZEIT, hat den Verein mitgegründet und ist regelmäßig in Afrika unterwegs. Er berichtet beruflich aus Krisengebieten, doch selten haben ihn Begegnungen so verstört wie die mit den psychisch Kranken an der Kette. Autor mehrerer Bücher.

Zweite Vorsitzende
Petra Zimmermann-Steinhart arbeitet bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Sie hat 12 Jahre auf dem afrikanischen Kontinent gelebt und gearbeitet und steht für nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit.

Zweiter Vorsitzender
Reinhold Eisenhut, Geschäftsführer beim Verein für Sozialpsychiatrie (VSP), setzt sich seit vielen Jahren für das Wohl von Menschen mit psychischer Erkrankung ein. Er hat den Überblick, wenn es um Management und Organisation geht.

Geschäftsführerin
mail@kettenmenschen.de
Dr. Eva Sodeik-Zecha koordiniert als Geschäftsführerin die Aktivitäten des Vereins und ist Ansprechpartnerin für alle Anliegen. Als Ethnologin mit langjähriger Erfahrung in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit kennt sie sich in Westafrika bestens aus. Zu ihren beruflichen Stationen zählen unter anderem Brot für die Welt, wo sie sich um Projektfinanzierungen gekümmert hat, und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit für die sie mehrere Jahre in Benin tätig war.

Coulibaly Adama muss den Wahnsinn gleich zweier Welten aushalten. Unser Repräsentant vor Ort. Er studierte Germanistik und Kommunikation und unterrichtete Deutsch an einem Gymnasium in Bouake in der Elfenbeinküste, wo er immer noch tätig ist. Er hält die Fäden zusammen, reist durch die Elfenbeinküste und Burkina, er ist unser Mutmacher.

Rudolf Hausmann, ehemaliges Mitglied des Landtags Baden-Württemberg und langjähriger entwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, ist der energetische Pol des Vereins. Er war bis Juni 2019 Vorsitzender des Freundeskreises und hat sich als geduldiger Moderator von Jahreshauptversammlungen bewährt.

Christine Keck, Redakteurin bei der Stuttgarter Zeitung, spezialisiert auf Reportagen über Menschen in schwierigen sozialen Lagen. In mehreren Reisen hat sie das Elend der psychisch Kranken in Afrika erfahren. Es gibt nichts, was sie im Verein nicht schon gemacht hat, von der Buchhaltung bis zur Pressearbeit. Gerne steht sie für Vorträge zu Verfügung.

Dr. Hans-Otto Dumke, der langjährige Ärztliche Direktor im Zentrum für Psychiatrie in Bad Schussenried, ist ebenfalls als fachlicher Berater für den Verein aktiv, er macht Lobbyarbeit, hält den Kontakt zu Hilfsorganisationen und lässt sich auch von aufwendigen Förderanträgen nicht abschrecken.

Marion Krieg ist seit vielen Jahren in der sozialpsychiatrischen Beratung und Begleitung von psychisch erkrankten Menschen tätig. Sie ist Bereichsleiterin bei den Sozialpsychiatrischen Hilfen Reutlingen und macht in Westafrika Fortbildungen für die dortigen Kollegen. Sich auf Augenhöhe auszutauschen und voneinander zu lernen ist ihr besonders wichtig.

Dr. Marc Stefaniak ist im Ruhrgebiet aufgewachsen und hat Medizin, Kultur und Philosophie studiert. Weiterbildung in Psychiatrie und Psychotherapie an der Klinik der Universität Witten/Herdecke. Er ist nach mehreren Jahren beruflicher Tätigkeit an der Berliner Charité als Oberarzt an die Uniklinik Witten/Herdecke zurückgekehrt.

Dr. Ulrich Walter ist Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie mit eigener Praxis in Fulda. Er bereist seit 2016 als medizinischer Berater die Zentren in Bouaké und Korhogo in der Elfenbeinküste und gibt auch Fortbildungen für das ehrenamtliche Personal.

Maria Waltner ist seit 20 Jahren als Ergotherapeutin in der Psychiatrie tätig und reist für Fortbildungen zu unseren Partnerzentren nach Afrika. Sie ist Künstlerin und stellt aus  unterschiedlichen Materialien Skulpturen und Objekte her.  Die Erfahrung, dass  sich kreative Tätigkeiten positiv auf die Psyche auswirken und die Ressourcen des Einzelnen fördert, möchte sie in den Fortbildungen weitergeben.
www.kleisterin.de

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